Kiki & ihr Co.

Wurfplanung

Das finale, äusserst harmonische Zusammentreffen von Kiki, Rembrandt & allen Beteiligten, gestaltete sich rückblickend auf vor einem 1/2 Jahr, als eine sehr schöne Erfahrung. Voran ging viel Freizeit für die Ausarbeitung von Paarungsplanungen, um Mr. Right zu finden.

Als wir die Anfrage offiziell für Ultimo stellten und wussten, wohin unsere Reise gehen soll, hörten wir nur leider lange nichts. Um für unsere Kiki einen geeigneten Ersatzrüden zu suchen, brauchten wir aber eine Himmelsrichtung. Kiki als auch Rembrandt waren „Jungfrauen“. Eine gewisse Unsicherheit begleitet einen schon.

Kiki

Norden oder Süden?

Nach einer Kontaktaufnahme mit Rembrandts Besitzern waren wir erleichtert über deren Zusage und glücklich: wir denken, wie seine Besitzer auch. Relativ schnell fanden wir dann einen erfahrenen Zweit-Mann unserer Wahl, der uns sehr zusagte.
Nun wartete wir schon auf zwei Bestätigungen.

Rembrandt

Warten tut keiner gern. Unsere Kiki, die Hauptdarstellerin und Einsteigerin in die Zucht, liess` sich parallel dazu auch noch alle Zeit der Welt. Also warteten wir auf drei Ereignisse. Auch Rembrandt wartete inzwischen. Unser Ersatzrüde wartete jetzt auch. Und dann trudelte eines nach dem anderen ein. Kiki`s Läufigkeit, drei Tierarztbesuche zwecks Untersuchung und Deckzeitbestimmung. Und dann machten wir uns auch schon frühzeitig an die Anreise.

Freitags checkten wir etwas spät im Hotel ein um kurz darauf einen Spaziergang zu machen und dem Paar dann endlich die Wartezeit abzukürzen.

Unser Paar

Sie fanden sich sofort toll, Kiki hüpfte und kugelte teilweise über Rembrandts Wiese – und der Lover schien genau zu wissen, dass er Kiki wollte. Er liess` sich dabei von nichts beeindrucken. Nach einer Pause für Vierbeiner und uns und einem herrlichem, gemeinsamen Abendessen, fand unser Paar schon am selben Abend zueinander:
 

Wir danken…

Ganz besonders herzlich möchten wir uns an dieser Stelle bedanken bei:
Christine, David & Rembrandt für Ihre liebevolle Gastfreundschaft, ihre Zeit und ihr Engagement für, bei und um die `Sache` herum;
der Rüden-Besitzerin des erfahrenen Zweitrüden, die extra für uns seine OP verschoben hat um uneingeschränkt startklar zu sein als auch für die Besitzerin des erfahrenen Rüden, den wir ebenso anfragten und gerne auf dem Deckschein hätten stehen sehen. Warum das nicht geschah, bleibt ein Rätsel.
Alle drei tatsächlich ganz wunderbare Hovi-Herren – vielen Dank Euch, dass ihr bereit wart, sie uns zur Verfügung zu stellen!
Unser Dank gilt gleichermassen allen Deckrüden-Besitzern, Züchtern und Zuchtwarten, die uns in Telefonaten mit Auskünften und Tipps weiter geholfen haben.

Alles in allem war das Wochenende um den 22.4. herum von herzlichem Willkommen, neuen Eindrücken & Freundschaften,, Wiedersehen, etwas Wellness und voller Sonnenschein geprägt: leider etwas weit und etwas zu kurz für so viele Impressionen.

Schön wars mit und bei Euch!
Drücken wir die Däumchen und…warten, ob Kiki den N-Wurf in schwarzmarken und blond ausbrütet 🙂

Unsere magischen Sieben: Der M-Wurf

Es kommt anders als geplant

Ich erinnere mich an Gatia`s Verhalten im April diesen Jahres. Sie wirkte aufgeweckter, aufmerksamer aber vor allem folgte sie mir auf Schritt und Tritt und strahlte am ganzen blonden Körper. Nach vielen gemeinsamen Jahren in der Familie mit Vertrauen und Bindung, kann man sein reifes Tier lesen wie ein Buch. Zugegeben: es dauerte einige Tage, bis ich dahinter kam, was sie mir sagen möchte. Auch stand es SO eigentlich gar nicht mehr auf unserer Agenda…

Startbahn frei

Wie sagt man so schön? Es kommt anders als man denkt und ja, ich hatte es mittlerweile verstanden: sie zeigte mit ihrem Verhalten, dass SIE die Nr. Eins ist und bereit ist, für einen Wurf – sie stellte sich förmlich in den Mittelpunkt des Geschehens.

Gatia wurde läufig und nachdem alle Voraussetzungen abgestimmt waren, fuhren wir im Mai zum Deckrüden, zu Gero nach Dinslaken. Hier verlief zwischen uns Zweibeinern und den Hauptakteuren, unseren Hovawarten, alles herrlich harmonisch.

Der Rückweg

Irgendwann geht auch diese Zeit (nach zwei Übernachtungen) zu Ende. Doch ein schwarzer Hovawart-Junghund aus dem letzten Wurf, der hübsche LEXUS, lag quasi auf der Heimreise. So besuchten wir kurzerhand den smarten Burschen zuhause. Er konnte es gar nicht glauben, welchen Besuch er bekam und sprang, fiepste und heulte vor Freude. Solche Begrüssungen liebe ich ja: sehe ich doch immer aus, als hätte ich Stunden mit ihm verbracht – dabei sass ich nur im Auto und war eingewatzt. Der Jungspund war nicht dumm: natürlich wurde die hochheisse Mama für ihn ein Thema.. Leider zwar getrennt, aber dadurch entspannter, erlebten alle mit Gelassenheit ein Stündchen im Garten. Das war doch entspannender als Autobahn.
Ab jetzt hiess es abwarten.

Welpenalarm Mitte Juli

Wie schön: Gatia begann an Papa Gero`s Geburtstag ihr Geheimnis zu lüften.
Was ein seltenes Geschenk! 7 Welpen wurden von Gatia in aller Ruhe und im Liegen souverän geboren: Nach 6 blonden Hovawartwelpen fragten wir uns, wann denn der schwarze Part zu erwarten sei? Nun, der kam dann: eine Hündin in schwarzmarken beendete mit Ihrer Anwesenheit den Geburtstag unserer „magischen 7“ am 14.7.21!

Kontrolle ist besser: die Wurfabnahme

Hier zeigten sich Gatias wunderbare Hovawartwelpen von Ihrer besten Seite. Ein sehr homogener Wurf ohne zuchtausschliessender Fehler. Na, dass muss man erstmal hinbekommen. Die Blonden haben ein gleichmässige Farbe mit entsprechenenden Aufhellungen und bereits schönem Pigment. Bei Magalie sind alle Marken vorhanden. Sie ist die kräftigste Hündin und fällt auch durch ihre Willensstärke auf. Ein Hoch auf Gatia und das Resümee, dass sie einem wunderschönen Wurf zusammen mit Gero das Leben schenkte.

Wir sind glücklich und stolz und geben für und mit Gatia alles für den besten Start
ins junge Hundeleben!

Die Kinder haben auch Namen

Hündinnen, blond:
Magical MASHA  |  Miraculous MELODY  |  MONTANA  |  Mystical MILVA
Hündin, sm:
Mighty MAGALIE

Rüden, blond:
MAXIMUS | MAXTON


Lest doch weiter bei…Woche zwei bis drei!

 

Die Episode „Februar“

So ein schöner Anlass

Zur Läufigkeit von Kiki im Februar planten wir den Besuch eines Rüden. Ihres Rüden!
Pünktlich holte uns der Winter ein, Tag 8, also sonntags, hatten wir starken Schneefall im Maintal. Aber ja, es war schliesslich Winter – nur muss es jetzt zur längeren Anfahrt schneien?
Natürlich hielten wir uns in der weissen Pracht auf und tobten im Schnee. Zuhause zeigte uns die Hündin, wie sie prima die Rute beiseite nehmen kann. Auweia…das scheint nicht mehr lange zu dauern.

Startschuss

Nachdem wir im Januar zur Voruntersuchung und auf Anraten unserer Zuchtwarte auch noch einen Lokus D-Test durchführten (negativ), war der erste Tierarzt-Termin am
Tag 9 Ihrer Hitze geplant. Ihr Progesteron-Wert lag montags bei „Abfahrt„, puh, also mehr als sehr passend laut unserem behandelnden Tierarzt. Kiki`s Verhalten hatte schon dafür gesprochen, doch jetzt bekamen wir die Bestätigung und es ging doch ein bisschen fix für alle Beteiligten.

Der frühe Vogel…

So früh waren wir noch niemals beim Rüden – doch wenn der Tierarzt dazu rät? Auch Kiki`s hündische Verwandtschaft väterlicherseits hatte frühe Standhitzen, wurde uns auf Nachfrage gesagt. Nun gut – mit ihr hatte ich ja keine Erfahrungswerte.
Das Paar zeigte ein sehr gutes Paarungsverhalten. Kiki war jung und bereit, unser Rüde etwas reifer aber blieb dauerhaft „am Ball“ und das bis zu einem kraftraubenden Mittwoch Abend. Da beschlossen wir den Verliebten eine Donnerstags-Pause zur Erholung.

…kann mich mal

Freitag Vormittag plante ich den Besuch bei einer Tierklinik in Würzburg. Auf der Fahrt zum Auserwählten lag diese nämlich auf der Strecke: Komplettcheck -Ausfluss, -Organ, -Progesteron stand auf meiner to do Liste. Der Chef schickte mich nach dem Ergebnis sofort zur „Abfahrt„.
So waren wir wieder on Tour. 3,5 Stunden einfach hin – nachts um 2.30 Uhr waren wir dann zuhause: auch diesmal leider unverrichteter Dinge. Das Verhalten unserer verliebten Hauptdarsteller erschien nach wie vor super aber an solch` weite Strecke war für uns nicht mehr zu denken und die Alternative in der Nähe…durfte es für uns nicht sein.

Kiki stand noch einige Tage, was ich mit weinenden Augen sehen konnte. Kein befriedigendes Prozedere nach so viel Aufwand im sensiblen Corona-Lockdown. Wir trösten uns mit einer sehr schönen Begegnung lieber Menschen, die genauso viel Herzblut spüren und auf der gleichen Wellenlänge ticken.

Nachsorge ist Vorsorge

Einige Tage später terminierte ich ein Gespräch mit dem Tierarzt. Ich wollte die gesamte Zeremonie, die uns sehr viel Zeit, Kraft und Nerven kostete, nochmals hinterfragen und aufarbeiten.
Nach unserer ausführlichen Analyse aller Zahlen und Fakten, bestätigte der Veterinär, alle gewesenen Schritte als richtig. Wäre er an unserer Stelle gewesen, hätte er genauso gehandelt. Und er würde es uns genauso immer wieder raten  zu tun.

Wir hatten uns tatsächlich sehr auf den Frühjahrswurf gefreut…und es dauerte, bis ich (nach allen auch weniger schönen Erfahrungen), wieder auf die Füsse zu kommen um jetzt erst darüber zu schreiben.
Wenn unsere gemachten Erfahrungen aderen helfen – dann wäre damit schon geholfen!